Die Digitalisierung betrifft alle Branchen

Beispiele für Branchen im Wandel

Die Digitalisierung fegt durch alle Branchen. Nur der Zeitpunkt und die Stärke des digitalen Wandels variieren. Etablierte Geschäftsmodelle sind jetzt in Gefahr, abrupt in eine Krise zu geraten. Wer sich der Herausforderung früher stellt, kann erheblich profitieren.

Abb.: Disruption von Branchen im Zeitverlauf

Beispielhafte Branchen:

Einzelhandel

Der etablierte Einzelhandel in Deutschland befindet sich im Umbruch. Derzeit kann er noch mit persönlicher Beratung und sofortiger Verfügbarkeit punkten – wird aber auch hier attackiert. Der Onlinehandel setzt die Benchmarks und greift weiter an. Gewinner sind die Händler, die kanalübergreifend agieren, an allen Kontaktpunkten Daten sammeln und diese intelligent nutzen.

Großhandel

Viele Kunden erwarten beim geschäftlichen Einkauf den gleichen Service wie beim privaten Shopping. Einige Anbieter haben sich darauf eingestellt und bieten Onlineshops oder Apps auch für B2B-Kunden. Ein Großteil des Geschäfts läuft noch über klassische Kanäle wie Außendienstbesuche oder Telefonverkauf. Aber die Revolution steht vor der Tür. Und der Onlinehandel wie amazon Business steht in den Startlöchern.

Automobilbranche

Die Branche wird sich in den nächsten Jahren neu erfinden: Elektrische Antriebe, autonomes Fahren, Connectivity und kommerzielles und privates Carsharing sind die großen Themen. Fast alle Automobilmanager – nämlich 88 Prozent – sind der Meinung, dass bis 2030 viele Automobilhersteller und -zulieferer vom Markt verschwinden. Neue Wettbewerber wie Tesla machen den digitalen Umbruch extrem spannend.

Banken

Die jungen FinTechs fordern die etablierten Geldinstitute heraus. Die alten Player punkten (noch!) mit starkem Kundenstamm, breitem Produktangebot und jahrelang aufgebautem Markenvertrauen. Über das Thema „Banklizenz“ kommt es zu Kooperationen, die eine Chance für beide sind: Moderne Data Analytics-Ansätze in Verbindung mit den Kundendaten und Erfahrungen der Banken. Es könnte eine Win-Win-Situationen entstehen.

Gesundheitswesen

Der Markt für Digital Health boomt: 25 Prozent der Deutschen nutzen bereits Gesundheits-Apps, 59 Prozent wünschen sich die Einführung der digitalen Patientenakte. Über 77 Prozent würden gerne elektronisch auf eigene Gesundheitsdaten zugreifen. Relevante Einsparungen stehen in Aussicht, wie ein Versuch in Schweden gezeigt hat. Auch die Onlineberatung durch Ärzte – wie in Großbritannien bereits Standard – wird durch die Ärzte-Lobby noch verhindert. Auch Krankenkassen und Gesundheitsinstitutionen sind weiterhin zögerlich in Sachen Digitalisierung.

Ihr Ansprechpartner

Georg Moser
Manager
München
+49 (0) 89 99 74 36 17-0
moser@nexpert.de

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