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Sanierungsfähigkeit 2017-05-31T15:18:28+00:00

Wann ist ein Unternehmen sanierungsfähig?

Bei der Beurteilung der Sanierungsfähigkeit sind im Wesentlichen folgende fünf Kriterien zu erfüllen:

Management: Das Management muss so aufgestellt sein, dass es die notwendigen Maßnahmen zur Restrukturierung der Gesellschaft stringent umsetzen kann. Die benötigten Ressourcen und Manager müssen vorhanden sein.

Wettbewerbsfähigkeit: Die aktuelle Marktberechtigung und die künftige Wettbewerbsfähigkeit auf allen relevanten Märkten müssen vorhanden sein bzw. durch gezielte Maßnahmen wieder erreicht werden können.

Renditefähigkeit: Die Gesellschaft muss in einem angemessenen Zeitraum (ca. zwei Jahre) eine branchentypische Ertragskraft erwirtschaften können. Auch muss die Gesellschaft für Kapitalgeber wieder attraktiv geworden sein. Neben der Ertragskraft ist also zwingend die Relation zwischen einem EBITDA und der Verschuldung zu würdigen.

Finanzierung: Die Liquiditätsplanung muss für den Zeitraum der Sanierung – mindestens aber im laufenden und kommenden Geschäftsjahr – eine geschlossene Finanzierung ausweisen. Nach der Sanierungsphase muss eine übliche Kapitaldienstfähigkeit gegeben sein.

Fortführungsfähigkeit: Der Fortführung des Unternehmens dürfen keine rechtlichen oder tatsächlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Im Wesentlichen ist bei der Einschätzung auf Insolvenzgründe (Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) einzugehen.

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