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Drohende Zahlungsunfähigkeit 2017-05-31T15:50:35+00:00

Wann ist ein Unternehmen „nur“ drohend zahlungsunfähig?

Eine drohende Zahlungsunfähigkeit ist gemäß IDW-S11 Tz. 92 anzunehmen, wenn zum Beurteilungszeitpunkt keine Liquiditätslücke vorhanden ist, nach dem Finanzplan aber absehbar ist, dass die Zahlungsmittel zur Erfüllung der fällig werdenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr ausreichen und dies durch finanzielle Dispositionen und Kapitalbeschaffungsmaßnahmen nicht mehr ausgeglichen werden kann. Die Beurteilung der drohenden Zahlungsunfähigkeit erfolgt in Übereinstimmung mit § 18 InsO auf Grundlage eines Finanzplans über die künftige Liquiditätsentwicklung. Grundlage für einen Finanzplan, definiert als Darstellung der erwarteten Ein- und Auszahlungen in einem bestimmten Planungszeitraum, ist eine nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen durchzuführende und ausreichend zu dokumentierende integrierte Unternehmensplanung. Diese hat sich demnach auf eine in sich abgestimmte Erfolgs-, Vermögens- und Liquiditätsplanung zu beziehen. Eingeleitete oder beabsichtigte Maßnahmen zur Sicherung des finanziellen Gleichgewichtes können mit ihren erwarteten Auswirkungen in die Finanzplanung einbezogen werden, wenn diese Maßnahmen hinreichend konkretisiert sind und deren Umsetzung entsprechend sicher erwartet werden kann. Ein solcher Finanzplan wird im IDW-S11-Gutachten von nexpert genau aus diesem Grund erstellt. Das nachfolgende Schaubild zeigt das Vorgehen:

Björn Ehlers

Partner
Hamburg
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Downloads zum Thema IDW-S11-Gutachten

Leistungsbroschüre IDW-S11-Gutachen (PDF)