Digitalisierung

Neue (digitale) Geschäftsmodelle

Innovation als Erfolgsfaktor der Zukunftsfähigkeit

Kaum ein Begriff fällt im Rahmen der Digitalisierungswelle in der Wirtschaft häufiger als Innovation. Vor allem im Zusammenhang mit digitalen Geschäftsmodellen. Doch nur die wenigsten Unternehmen trauen sich, tatsächlich innovativ zu sein. Die Furcht davor, das etablierte Geschäftsmodell vollständig verwerfen zu müssen, wird somit oftmals zur Erfolgsbremse.

Strategie und Innovation im Wandel

„Wenn ich die Leute gefragt hätte was sie brauchen, hätten sie geantwortet bessere Pferde“. So beschreibt Henry Ford schon vor vielen Jahren einen der größten Denkfehler, wenn es um wirtschaftlichen Fortschritt geht. Unternehmen müssen über den Tellerrand hinausdenken, damit Innovation stattfinden kann.
Nahezu jede Branche wird heute durch die digitale Transformation beeinflusst. Insbesondere die rasant wachsende Start-Up Szene sorgt für den digitalen Wandel und entwickelt neue Geschäftsmodelle. Sie zeichnen sich durch agile Strukturen und hohe Reaktionsgeschwindigkeiten aus. Eine fortwährende Veränderung zählt zur Tagesordnung und ist grundlegender Erfolgsfaktor.
Doch wie schaffen es etablierte Unternehmen, mit einer langjährigen Historie, ebenfalls derartig wandlungsfähig zu sein und in umkämpften Märkten ihre Existenz zu sichern? Fakt ist: Das bestehende Geschäftsmodelle muss an den digitalen Wandel angepasst werden, damit ein Unternehmen auch weiterhin in disruptiven Märkten agieren kann. Dabei spielen insbesondere innovative Ansätze eine zentrale Rolle, welche durch mutige Entscheidungen Realität werden müssen. Und dazu kann auch die vollständige Aufgabe des etablierten Geschäftsmodells gehören.

Die 3 größten Denkfehler bei der Strategieentwicklung

Damit das bestehende Geschäftsmodell neugedacht und an zukunftsgerechte Bedingungen angepasst werden kann, muss ein Grundverständnis der Definition von Innovation bestehen. Unter Innovation verstehen wir bei nexpert die Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen, die die aktuellen Bedürfnisse der Kunden besser erfüllen. Die also Begeisterung bei den Kunden auslösen. Nicht mehr und nicht weniger. Hierdurch verbessert sich automatisch die Wettbewerbssituation eines Unternehmens. Dabei kann sich der Innovationsgedanke neben den Produkten und Dienstleistungen auch auf Prozesse und sogar die Struktur einer Organisation fokussieren. Aber immer mit dem Wohl des Kunden im Blick.
Nach wie vor halten sich falsche Annahmen in Managerkreisen zum Thema Innovation. Oftmals treffen wir auf folgende Trugschlüsse:
#1 Innovationen resultieren immer aus komplett neuen Ideen, die in dieser Form bisher noch nie dagewesen sind.
#2 Um eine Strategie innovativ zu gestalten, bedarf es hoher Ressourcen. Sowohl finanzieller, als auch personeller Natur.
#3 Innovation ist nur mittels hochkomplexer Technologien realisierbar.

Doch weshalb sind diese drei Annahmen falsch? Hier drei Beispiele:

Zu #1 IBM hat nicht den PC erfunden und Apple auch nicht die MP3-Technologie. Dennoch sind diese Unternehmen mit diesen Technologien die erfolgreichsten unserer globalisierten Welt.
Zu #2 Erfolgreiche Geschäftsmodelle basieren auf kombinierten Modellen und müssen nicht komplett neu erfunden werden. Gilette verkauft seit 1904 günstige Rasierer und dafür teure Klingen. Dieses Geschäftsmodell wird „Razor and Blade“ genannt. Nespresso hat dieses Model übernommen und bietet seitdem günstige Kaffeemaschinen an, während die Kaffeekapseln verhältnismäßig teuer sind. Airbnb hingegen adaptiert das Geschäftsmodell des Mietens, ohne dabei die Idee des Mietens erfunden zu haben.
Zu #3 Zalando ist als einfacher Onlinehändler für Schuhe an den Markt gegangen. Als Copy Cat von Zappos aus den USA. Ohne großen technologischen Fortschritt. Zalando hat sein Geschäftsmodell jedoch immer weiter rekombiniert. Heute zählt das Unternehmen zu den größten Technologiefirmen Europas und revolutioniert das Einkaufsverhalten der Kunden in Deutschland.

Der Weg zu begeisternden Innovationen

Um Innovation zu schaffen muss im ersten Schritt das bestehende Geschäftsmodell transparent abgebildet werden. Absatzkanäle, Lieferanten, Kundenbeziehungen und das Werteversprechen einer Unternehmung müssen dargestellt werden, um mögliche Ansatzpunkte zu erkennen. nexpert nutzt verschiedene innovative Strategiekonzepte, um ein Geschäftsmodell in die Zukunft zu überführen. Dabei gibt es kein Patentrezept. Jedes Unternehmen hat seine Besonderheiten sowie individuelle Stärken und Schwächen. Basierend auf weitreichenden Umfeldanalysen wird der Status einer Unternehmung eingestuft. Dabei werden sowohl interne als auch externe Einflussfaktoren berücksichtigt.
Um ein bestehendes Geschäftsmodell zu innovieren, kann beispielsweise der St. Galler Business Modell Navigator angewendet werden. Hierbei handelt es sich um eine Methode, mit welcher die aktuelle Geschäftslogik eines Unternehmens analysiert wird.
Im Rahmen mehrerer interaktiver Workshops wird geprüft, welche innovativen Geschäftsmodelle aus anderen Branchen in das bestehende Modell integriert werden können. Dabei entstehen neue Denkansätze und kreative Lösungen für verbesserte und teils neue Geschäftsmodelle. Und vielleicht sogar branchenübergreifende Innovationen.
Sogenannte „Minimal Viable Products“ sind das Resultat der Workshops. Dieses Test-Produkt soll mit minimalem Aufwand erste Kundenbedürfnisse decken und dem Unternehmen ein qualifiziertes Feedback des Marktes liefern, bevor es zu einem tatsächlichen Markteintritt kommt (Prototyping). Somit wird das Risiko minimiert und das MVP stets optimiert, bis die finale Version einer Lösung die erforderliche Reife erreicht hat.
Der St. Galler Business Modell Navigator ist jedoch nur eine der Methoden, die nexpert zur innovativen Ausrichtung von Unternehmensstrategien anwendet. Die jeweilige Methode muss immer in Abhängigkeit von Marktumfeld und Reifegrad der jeweiligen Unternehmung gewählt werden, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Ihr Ansprechpartner

Christian Lehmann
Consultant
Berlin
+49 (0) 30 22 41 09 16 0
lehmann@nexpert.de

Florian Heinze
Manager
Berlin
+49 (0) 30 22 41 09 16 0
heinze@nexpert.de

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